Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Verbundvorhaben: Alpenhumus als klimasensitiver C-Speicher und entscheidender Standortfaktor im Bergwald

Anschrift
Technische Universität München - Wissenschaftszentrum Weihenstephan - Fachgebiet für Waldernährung und Wasserhaushalt
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 2
85354 Freising
Kontakt
Prof. Dr. Dr. Axel Göttlein
Tel: +49 8161 71-4749
E-Mail: goettlein@forst.tu-muenchen.de
FKZ
22WC406302
Anfang
01.07.2016
Ende
30.04.2020
Aufgabenbeschreibung
Der entscheidende Beitrag von Humusauflagen zur C-Speicherung von Bergwäldern wurde erst in den letzten Jahren erkannt. Das Vorhaben soll wesentliche Wissenslücken schließen, indem es 1.|die Kenntnis über ihre Verbreitung verbessert, 2.|ihren Beitrag zur C-Speicherung quantifiziert, 3.|Bildungsprozesse klärt, 4.|Klimawandelszenarien erstellt, 5.|Maßnahmen zur Humuspflege empfiehlt und damit wesentliche Ziele des Waldklimafonds unterstützt. Untersucht werden •|Humuschemie und Mikrobiologie an Bodenprofilen mit unterschiedlicher C-Dynamik, •|Wasser- und Stoffhaushalt von Ökosystemen sowie •|Vorhersagbarkeit der räumlichen Verteilung auf Landschaftsebene, um Empfehlungen zur Schonung, Pflege und Aufbau von Humusvorräten abzuleiten. Das Vorhaben umfasst vier Arbeitspakete: 1. Humuschemie und Mikrobiologie (Mikroskala, TUM_Boku) Humus- und Sickerwasserchemie (funktionelle C-Gruppen, Polysaccharide, Ligninkomponenten, C-Isotope, PLFA) von Tangelhumusprofilen unterschiedlicher Dynamik werden mit 13C-NMR-Spektroskopie, Röntgenabsorptionsspektroskopie und VIS-NIR verglichen. Diagnostischen chemische Muster für Auf- und Abbau werden identifiziert. 2. Nährstoff- und Wassershaushalt (Mesoskala, TUM_WFL) Ein- und Austräge sowie Speicherfunktionen von intakten intakten und von Humusschwund betroffenen Ökosystemen werden verglichen. Im Labor wird die Mineralisation bei Temperaturerhöhung (Q10) untersucht und mit anderen Humusformen verglichen. 3. Regionalisierung auf Landschaftsebene (HSWT) Bodenprofildaten werden ausgewertet, im GIS gegen flächendeckend verfügbare Prädiktoren (Klima, Relief, Geologie/Boden, Landcover) kalibriert, regionalisiert (GAM) und in Testgebieten validiert. Heutige und künftige C-Speicher bei Klimawandel werden berechnet und gefährdete Zonen ausgewiesen. 4. Transfer in die Praxis Empfehlungen für Humuspflege und Bestandesbehandlung werden für die Praxis aufbereitet. Die Ergebnisse werden in Informationssysteme eingebunden.

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Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen im Rahmen der gemeinsamen Förderrichtlinie Waldklimafonds von BMEL und BMU
Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe
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