Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Aktuelle Nachricht

Förderaufruf: Recyclinggerechte Verwendung von Holz

Projektskizzen können ab sofort bei der FNR eingereicht werden

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) startet am 1. Oktober 2020 über das Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe den Förderaufruf „Recyclinggerechte Verwendung von Holz“. Der vollständige Aufruf steht unter hier zur Verfügung.

Der Förderaufruf zielt ab auf branchenübergreifende Lösungen im Cluster Forst und Holz, die einen Mehrwert für ressourceneffizienten Materialeinsatz, Kreislaufwirtschaft und damit für den Klimaschutz erzielen. Einbezogen werden soll die gesamte Wertschöpfungskette. Lösungsansätze aus dem Bereich der Digitalisierung und Industrie 4.0 sind dabei zu berücksichtigen.

Gefördert werden Vorhaben in zwei Modulen: 

  • Design for Recycling
  • Strategien und Techniken zur Erhöhung des stofflich verwertbaren Altholzaufkommens und des Altholzeinsatzes.

Ab sofort können bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) Projektskizzen unter folgendem Direktlink eingereicht werden: https://foerderportal.bund.de/easyonline/reflink.jsf?m=FNR-FPNR&b=FNR046&t=SKI
Die Einreichungsfrist endet am 31. März 2021.

Zum Einreichen von Projektskizzen steht die internetbasierte Plattform easy-Online zur Verfügung.
Details zum Ablauf des Antragsverfahrens sowie weitere Informationen bietet der „Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen“ der FNR.

Eine erste Kontaktaufnahme mit der FNR vor Einreichung einer Projektskizze ist zu empfehlen.

Ansprechpartner zum Förderaufruf „Recyclinggerechte Verwendung von Holz“ ist bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe

Dr. Melanie Blumentritt
Tel.:+49 3843 6930-327
E-Mail: m.blumentritt(bei)fnr.de

Hintergrund:

Die nachhaltige und klimafreundliche Nutzung von Ressourcen aus heimischen Wäldern ist eines der Ziele der vom BMEL initiierten und von der FNR koordinierten Charta für Holz 2.0. Die Charta-Arbeitsgruppe „Material- und Energieeffizienz“ erarbeitet derzeit wissenschaftlich fundierte, praxisrelevante Empfehlungen zur Etablierung einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft bei der Nutzung von Holz.
Der recyclinggerechte Einsatz von Holz (Design for Recycling) berücksichtigt die Wieder- und Weiterverwendung eines Produktes, eines Bauwerks oder seiner Bestandteile bereits bei der Herstellung. Wieder- und weiterverwendetes Holz trägt als Kohlenstoffspeicher zum Klimaschutz bei; Primärrohstoffe werden geschont, die stofflich verwertbare Holzmenge wird vergrößert. 
Mit diesem Förderaufruf unterstützt das BMEL Forschung und Entwicklungen recyclinggerechter Produkte, Verarbeitungsprozesse und -verfahren.

Die FNR ist seit 1993 als Projektträger des BMEL für das Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe aktiv. Sie unterstützt außerdem Forschungsthemen in den Bereichen nachhaltige Forstwirtschaft und innovative Holzverwendung.

Pressekontakt:
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.
Martina Plothe
Tel.: +49 3843 6930 311
Mail: m.plothe(bei)fnr.de

Die Verwendung der Fotos ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe Leon Klaßen.

PM 2020-38

 

„Infozentrale auf dem Vollgut“ tauften Architekturstudenten ihr 2017/18 in Berlin-Neukölln errichtetes Design-Build-Projekt. Das flexibel nutzbare, temoräre, rückbaubare Gebäude wurde vornehmlich aus Recyclingmaterialien, etwa aus Baustellenabfällen, errichtet. Foto: Leon Klaßen

„Infozentrale auf dem Vollgut“ tauften Architekturstudenten ihr 2017/18 in Berlin-Neukölln errichtetes Design-Build-Projekt. Das flexibel nutzbare, temoräre, rückbaubare Gebäude wurde vornehmlich aus Recyclingmaterialien, etwa aus Baustellenabfällen, errichtet. Foto: Leon Klaßen

Die fast 100 Quadratmeter große Trägerrostkonstruktion der als Seminarprojekt errichteten Infozentrale besteht zu großen Teilen aus aufgearbeiteten Altholzbalken. Foto: Leon Klaßen

Die fast 100 Quadratmeter große Trägerrostkonstruktion der als Seminarprojekt errichteten Infozentrale besteht zu großen Teilen aus aufgearbeiteten Altholzbalken. Foto: Leon Klaßen

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Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe

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