Fachagentur Nachwachsende RohstoffeEin Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Verbundvorhaben: Geruchsoptimierung von Naturfaserverbundwerkstoffen durch enzymatischen Aufschluss; Teilvorhaben 1: Koordinierung und Verbundwerkstoffe

Anschrift
Hochschule Magdeburg-Stendal (FH)
Breitscheidstr. 2
39114 Magdeburg
Kontakt
Dr. rer. nat. Peter Gerth
Tel: +49 391 886-4467
E-Mail schreiben
FKZ
22012611
Anfang
01.05.2012
Ende
31.08.2015
Aufgabenbeschreibung
1. Vorhabenziel: Das Gesamtziel dieses Forschungsvorhabens besteht in der Minimierung von Geruchsemissionen naturfaserverstärkter Verbundwerkstoffe durch den Einsatz enzymatisch aufgeschlossener Naturfasern.Teilziele der im Biowerkstofflabor der HS Magdeburg-Stendal stattfindenden Verarbeitung zu Verbundwerkstoffen bestehen in der sicheren Erreichung der vorgegebenen Materialparameterbei gleichzeitig deutlich verbessertem Emissionsverhalten (Fogging und Geruch) sowohl bei Laborproben, Materialien aus der seriennahen Herstellung der Halbzeuge, als auch bei konkreten Bauteilmustern. 2. Arbeitsplanung: Es werden zunächst Werkstoffmuster aus Vliesen (iSOWOOD) im Pressverfahren hergestellt, die durch enzymatische Behandlung im Labormaßstab (PPM) gewonnen wurden. Die Ergebnisse der anschließenden Prüfungen (mech. Eigenschaften, Fogging) liefern wichtige Hinweise auf den Einfluss der vorgelagerten Prozessschritte. Hierzu kommen Normprüfverfahren (z. B. ISO EN DIN 527, ISO EN DIN 179, DIN 75201 B) zum Einsatz. Diese werden durch spezifische Untersuchungsverfahren zur Charakterisierung des Werkstoffverbundes (z. B. Faser-Matrix-Haftung, Schimmelprüfung) ergänzt, um opimale Materialeigenschaften zu erreichen. Diese Untersuchungen sind in mehreren Iterationsstufen an Materialien aus der seriennahen Vliesherstellung, Musterbauteilen und Originalbauteilen (BMW) zu wiederholen wobei sowohl thermoplastische und duroplastische Matrixwerkstoffe zum Einsatz kommen.

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