Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Verbundvorhaben: Biogasanlagen als Akteur am Smart Market – Zusätzliches Erlöspotenzial heben; Teilvorhaben 1: Modellbildung und Analyse

Anschrift
Technische Hochschule Ingolstadt - Zentrum für Angewandte Forschung (ZAF)
85049 Ingolstadt
Esplanade 10
Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Uwe Holzhammer
Tel: +49 841 9348-5025
E-Mail: uwe.holzhammer@thi.de
FKZ
22405116
Anfang
01.02.2018
Ende
31.07.2020
Aufgabenbeschreibung
Ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele ist neben der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen der Ausbau der Erneuerbaren Energien (EE). Der Netzausbau und der EE-Ausbau sind in vielen Regionen nicht in gleicher Geschwindigkeit erfolgt. In den Verteilnetzen werden deshalb immer häufiger erneuerbare Erzeugungsleistungen abgeregelt. Dadurch sinkt der Anteil von EE an der gesamten Stromversorgung. Der finanzielle Schaden, welcher für die Einzelanlage entsteht, wird durch die Netzbetreiber auf einen großen Teil der Stromkunden umgelegt. Ziel des Vorhabens SmartBio ist es innerhalb des vorgestellten Spannungsfeldes die Potenziale der Biogasanlagen zu ermitteln, um die Gesamtkosten für das Netzengpassmanagement zu reduzieren und den EE-Anteil um diese Mengen wieder zu erhöhen. Dabei wird unterstellt, dass über einen zukünftigen Smart Market Biogasanlagen in die Lage versetzt werden, ihren Fahrplan in Abhängigkeit der Netzengpasssituation in ihrer Region anzupassen. Dadurch sollen sonst abgeregelte Strommengen in der Netzregion nutzbar gemacht werden. Die Biogasanlagen werden somit Smart und erschließen sich eine weitere Erlösquelle, was die notwendige Förderhöhe entsprechend reduzieren kann und damit einen Beitrag zum Post-EEG-Weiterbetrieb leistet. Insbesondere flexible Biogasanlagen haben durch ihre Speicherfähigkeit und ihre steuerbare Erzeugungskapazität sehr gute Möglichkeiten an diesen Smart Market zu agieren. Durch die Analyse der Wirkungszusammenhänge in Kooperation mit den Stadtwerken Rosenheim (SWRO) soll die zukünftige Rolle von Biogasanlagen an einem Smart Market untersucht und entsprechend bewertet werden. Dabei ist ein wichtiges Ergebnis die mögliche Höhe der Erlöse für Biogasanlagen und deren Einflussgrößen. Die entscheidenden Erkenntnisse werden für die weitere Diskussion aufbereitet und innerhalb einer Broschüre den Brancheteilnehmern der Wertschöpfungskette im Rahmen einer öffentlich wirksamen Abschlussveranstaltung bereitgestellt.

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