Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Entwicklung extensiver  Landnutzungskonzepte für die Produktion nachwachsender Rohstoffe als mögliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (ELKE) - Phase III - Umsetzung praxisbasierter Feldmodellprojekte

Anschrift
Hochschule Trier - Trier University of Applied Sciences - Umwelt-Campus Birkenfeld - FB Umweltplanung/Umwelttechnik - Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS)
55768 Hoppstädten-Weiersbach
Campusallee - Gebäude 9926
Kontakt
Prof. Dr. Peter Heck
Tel: +49 6782-17-1221
E-Mail: p.heck@umwelt-campus.de
FKZ
22007709
Anfang
01.03.2010
Ende
31.03.2013
Aufgabenbeschreibung
Das Praxisziel von ELKE liegt in der Anerkennung von extensiven Landbausystemen zur Erzeugung nachwachsender Rohstoffe als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen in der naturschutz- wie baurechtlichen Eingriffsregelung in Deutschland. Angesichts der aktuellen Herausforderungen im Umwelt- und Naturschutz müssen daher integrierte Ansätze für die Landnutzung gefunden werden, welche die Produktivität und die Schutzgüter des Naturschutzes (belebte Natur, Boden, Wasser, Luft und Landschaft) in den Blick nehmen. Ein Weg dazu führt über die Ausgleichs- und Ersatzregelung mit den in ELKE verfolgten Mehrnutzungskonzepten in regionalen Landnutzungsstrategien. Bei der Umsetzung spielt die mancherorts schon gut erprobte vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Vertretern des Naturschutzes und den landwirtschaftlichen Betrieben eine zentrale Rolle. Deshalb werden die hier verfolgten Modellprojekte auch direkt in repräsentativen Landschaften Deutschlands im "normalen" Verfahrensablauf der Eingriffsregelung - also direkt in der Praxis umgesetzt. Die Anbausysteme werden in 4 Modellstandorten beforscht, um ihre Qualität in Hinsicht auf die Schutzgüter des Naturschutzes herauszuarbeiten. Die angestrebte Flexibilisierung des Kompensationsinstrumentariums der Eingriffsregelung verlangt eine differenzierte Darstellung der zentralen biotischen Leistungen – Biotopfunktion und Biodiversität – aber auch der abiotischen Leistungen – Boden-, Wasser- und Klimaschutz.

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