Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Charakterisierung von mineralischen Rückständen aus der Verbrennung nachwachsender Rohstoffe

Anschrift
Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI)
Bienroder Weg 54 E
38108 Braunschweig
Kontakt
Prof. Dr. R. Marutzky
Tel: +49 531 2155-212
E-Mail: marutzky@wki.fhg.de
FKZ
22013797
Anfang
01.11.1998
Ende
31.12.2001
Aufgabenbeschreibung
Ziel des geplanten Projektes ist die systematische Untersuchung von Verbrennungsrückständen. Hauptgegenstand der Untersuchungen sollen halmgutartige Biomassen wie Stroh, Schilf oder Gräser sein. Neben der Bestimmung der absolut anfallenden Aschemenge soll diese hinsichtlich ihrer Zusammensetzung untersucht werden. Dabei sollen sowohl Veraschungen im Labor wie in realen Feuerungsanlagen vorgenommen werden. Aufbauend auf den Analysen und Untersuchungsergebnissen ist geplant, Strategien der Aschentsorgung bzw. -verwertung vorzuschlagen. Die Bearbeitung folgender Arbeitsziele ist durchzuführen: 1. Beschaffung von Aschen und Brennstoffen, Beschaffung von Aschen aus der Verbrennung definierter Biomassen und aus Heiz(kraft)werken (Arbeitspaket 1); 2. Veraschung der Brennstoffe im Labormaßstab (Arbeitspaket 2); 3. Analyse der Biomasseaschen hinsichtlich physikalisch-chemische Parameter, Nährstoffgehalt, Halogen- und Schwermetallgehalt sowie Gehalt an organsichen Schadstoffen, Pflanzenverfügbarkeit von Schwermetallen und Nährstoffe sowie Auswaschbarkeit von Aschebestandteilen. Diese Untersuchungen sollen sowohl an Aschen der definierten Brennstoffe wie an Aschen der Heiz(kraft)werke durchgeführt werden (Arbeitspakete 3 und 4); 4. Verwertung der Aschen, Prüfung des Einsatzes als Bodenverbesserer und Düngemittel, Prüfung anderer Verwertungstrategien sowie der rechtlichen Lage; 5. Ableitung von Empfehlung zur Qualtitätssicherung von Biomasseaschen. Zur Bereitstellung der Aschen aus definierten Biomassebrennstoffen sollen wie bei dem Vorhaben der Universität Stuttgart zum Thema "Voraussetzungen zur Standardisierung biogener Festbrennstoffe" (FKZ: 22005597) Winterweizenstroh, Triticale, Pappeln aus Kurzumtriebsplantagen sowie Fichten-Waldrestholz genutzt werden.

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