Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Genetische Optimierung der Kartoffel als dominierender Stärkelieferant der Bundesrepublik Deutschland durch Züchtung, Zell- und Molekularbiologie

Anschrift
Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation e.V. (GFPi)
Kaufmannstr. 71-73
53115 Bonn
Kontakt
Hofferbert - Strahwald - Wenz
Tel:
E-Mail:
FKZ
22015199
Anfang
01.07.2000
Ende
15.08.2003
Ergebnisdarstellung
Im der Förderphase II wurde das Zuchtmaterial aus Phase I züchterisch weiter bearbeitet und nochmals umfangreiches Zuchtmaterial durch Kreuzung erstellt. Das Projekt hat insbesondere die züchterische Verbesserung der Stärkekartoffel in Deutschland weit vorangebracht. In einigen Firmen wurden die Züchtungsaktivitäten im Stärkebereich beinahe verdoppelt. Mit der Zulassung von Sorten aus dem Forschungsvorhaben ist ab 2007 und in den Folgejahren zu rechnen. Es wurden die Voraussetzungen geschaffen, um hochleistungsfähige Sorten mit guten Verarbeitungseigenschaften für die Industrie zur Verfügung zu stellen. Das Potential für zukünftige Sortenanmeldungen hat sich vergrößert. Aus dem Einsatz der Vererber für Phythophtora Resistenz, sollte die Züchtung neuer Stärkesorten möglich sein, die ein Drittel weniger Fungizideinsatz brauchen als derzeitige Sorten. Dadurch wird eine kostengünstigere und umweltfreundlichere Stärkeproduktion mit weniger Fungizideinsatz realisierbar. Ferner kann die Verarbeitungskampagne der Kartoffelstärkefabriken früher beginnen.
Aufgabenbeschreibung
Im Rahmen des Vorhabens soll mit Hilfe von verschiedenen Züchtungsmethoden und unter Einbeziehung von neuen Analysemethoden eine Optimierung der Kartoffel als wichtige Rohstofflieferantin der Stärkeindustrie erfolgen. Die Arbeiten werden in enger Verknüpfung bei insgesamt 8 verschiedenen Kartoffelzüchtern und 4 verschiedenen wissenschaftlichen Instituten durchgeführt. Durch die Arbeiten der beteiligten Kartoffelzüchter soll der Sockel für die Züchtung neuer Sorten mit verbesserter Stärkequalität, speziell höherem Phosphatgehalt, gelegt werden. Die Zusammenarbeit der Züchtungsbetriebe ermöglicht die Nutzung unterschiedlicher Zuchtverfahren und gewährleistet gleichzeitig den Einbezug einer großen genetischen Variabilität des Zuchtmaterials sowie die Berücksichtigung der sehr unterschiedlichen ortsspezifischen Selektionsbedingungen. Die beteiligten wissenschaftlichen Institute bearbeiten die Kombination von hohem Stärkegehalt und relativer Kraut- und Braunfäuleresistenz, die Evaluierung und genetische Analyse von Fusionshybriden mit gezielt kombinierten Stärkequalitätsmerkmalen, sowie die molekulare Erfassung der genetischen Variabilität von Stärkeeigenschaften der Kartoffel. Ferner werden die bestehenden Ansätze für Schnellmethoden zur Unterstützung der praktischen Züchtung gezielt weiterentwickelt. Die Schwerpunkte werden dabei auf die indirekte Bestimmung des Phosphatgehalts und auf die Bestimmung der Stärkequalität gelegt.

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