Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

Thermische Energieerzeugung aus Biomasse zu Trocknungsprozessen und Fernwärme

Anschrift
Pfleiderer Aktiengesellschaft - Werk Neumarkt
Ingolstädter Str. 51
92318 Neumarkt i.d.OPf.
Kontakt
Fürst
Tel: +49 9181 28330
E-Mail:
FKZ
22016193
Anfang
01.01.1994
Ende
31.12.1997
Ergebnisdarstellung
Die Anlage wurde wie beantragt errichtet. Derzeit wird die Lage des Projekts geprüft. Die Firma Pfleiderer als Letztempfänger der Mittel konnte bislang nicht die Verpflichtungen des Zuwendungsbescheides bezüglich des Brennstoffmixes einhalten. Seitens des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BayStMELF) wird derzeit geprüft, wie in dem Projekt weiter verfahren werden soll. Eine freigegbener und veröffentlichungsfähiger Abschlußbericht liegt derzeit nicht vor.
Aufgabenbeschreibung
Ziel des Vorhabens war die Errichtung eines Biomasse-Heizkraftwerkes (HKW) zur thermischen Energieerzeugung aus Biomasse zu Trocknungsprozessen und Fernwärme am Betriebsstandort der Firma Pfleiderer Holzwerkstoffe Neumarkt GbmH & Co. KG in Neumarkt i.d. OPf. Umgesetzt wurde eine Rostfeuerung (dänisches Spreader-Stoker-System) mit einer Feuerungswärmeleistung von 65 MWth. Weiterhin werden Holzstäube aus den Absauganlagen der Holzbearbeitungslinien des Betriebes direkt über einen Staubbrenner dem Kessel zugeführt. Bei Feuerraumtemperaturen um 800 bis 1000°C wird Dampf bei 65 bar und einer Temperatur von 450°C erzeugt. Der Dampf wird zunächst über den Dampfturbine entspannt und zur Eigenstromerzeugung genutzt. Je nach Bearf wird aus der Turbine Dampf für Prozesszwecke (Werkzeugbeheizungen) entnommen. Die erzeugte Strommenge variiert je nach Dampfbedarf. Weiter wird der Dampf nach der Entspannung für zur indirekt, holzschonenden Trockung bei ca. 165°C genutzt. Gegenüber der klassischen Holztrockung bei 450°C mit Rauchgasen können so die in Trocknungsmedium abgegebenen Holzinhaltsstoffe deutlich reduziert werden. Die mit Holzinhaltsstoffen beladene Trocknerluft wird als Verbrenungsluft dem Kessel zugeführt. Damit wird die Umweltbelastung, insbesondere die Geruchsbelastung, durch die Holztrocknung deutlich reduziert. Bei einer jährlichen Beitriebszeit von 6.800 h/a sollen sollen 81.000 t/a an holzartigen Brennstoffen eingesetzt werden. Neben den genannten Stäuben der Holzbearbeitung sollen auch Rinde sowie Reststoffe der Holzbearbeitung eingesetzt werden. Das Vorhaben wurde gemeinsam durch das Bundesministerium fürVerbrauchschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL), den Freistaat Bayern sowie die EU (THERMIE-Programm) finanziert.

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