Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Projektverzeichnis - Details

 

Der Phosphor-Haushalt als wichtige Steuergröße für eine nachhaltige Waldwirtschaft

Anschrift
Technische Universität München - Wissenschaftszentrum Weihenstephan - Forschungsdepartment Ökologie- und Ökosystemmanagement - FG Waldernährung und Wasserhaushalt
85354 Freising
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 2
Kontakt
Prof. Dr. Dr. Axel Göttlein
Tel: +49 8161 71-4749
E-Mail: goettlein@forst.tu-muenchen.de
FKZ
22022014
Anfang
01.03.2015
Ende
30.06.2018
Aufgabenbeschreibung
Durch die hohen Stickstoffeinträge in den letzten Jahrzehnten ist die Stickstofflimitierung in Deutschlands Wäldern weitgehend aufgehoben. Heute ist Phosphor (P) vermutlich eines der am stärksten wachstumslimitierenden Nährelemente und deshalb für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung besonders wichtig. Die Kenntnis des pflanzenverfügbaren Boden-P sowie der Bodeneigenschaften welche die Freisetzung fördernden bzw. hemmen ist essentiell zur Beurteilung der P-Versorgung am Standort. Das beantragte Projekt wird den Kenntnisstand zur baumartenspezifischen P-Verfügbarkeit und zum P-Kreislauf in Deutschlands Wäldern im Hinblick auf eine nährstoffnachhaltige Waldwirtschaft erweitern und verbessern. Zunächst wird nach Bestimmung verschiedener Boden-P-Fraktionen an BZE-Punkten aus Bayern (BY) und Rheinland-Pfalz (RLP) der Zusammenhang zwischen P-Ausstattung im Boden und P-Ernährung des Waldbestandes in Abhängigkeit von Baumart und Standortsqualität untersucht. Die Ergebnisse werden im Anschluss für eine regionalisierte Bewertung der kurz- bis mittelfristig verfügbaren P-Vorräte im effektiven Wurzelraum, ähnlich der Bewertung der Basenvorräte, genutzt. Die methodisch schwierige Bestimmung der niedrigen P-Mengen im Niederschlags- und Sickerwasser lässt eine hinreichend genaue P-Bilanzierung bislang nicht zu. Deshalb werden diese Wässer an ausgewählten Waldstandorten in BY und RLP gewonnen und mit einer sensitiveren Methode untersucht um diese Bilanzierungslücke zu schließen. Ein weiterer unsicherer Bilanzpunkt ist die Nachlieferung von P durch Verwitterung. Daher wird eine Verbesserung der aktuellen P-Verwitterungsmodelle angestrebt. Aus diesen Informationen lässt sich der P-Haushalt (Deposition, Aufnahme, Verwitterung, Austrag) für Beispielstandorte (Waldklimastationen) zur standortsbezogenen Abschätzung nutzungsabhängiger P-Bilanzen ableiten. Die erarbeiteten Ergebnisse werden abschließend umfassend aufbereitet und in vorhandene Standortsinformationssysteme eingearbeitet.

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Der Waldbeauftragte des BMEL Cajus Caesar; Bild: Thomas Imo/ photothek.net
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