Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Ein Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

 

Ausgewählte Förderprogramme zu nachwachsenden Rohstoffen

Förderübersicht

Die Förderübersicht bietet einen Überblick über ausgewählte Fördermaßnahmen von EU, Bund, Ländern und der Landwirtschaftlichen Rentenbank im Bereich Nachwachsende Rohstoffe. Zu jedem Programm haben wir Kurzfassungen zusammengestellt, die Informationen zu Förderschwerpunkten, Förderberechtigten sowie zuständigen Ansprechpartnern enthalten. Die ausführliche Beschreibung sowie Richtlinien und Antragsformulare können Sie auf den Programmseiten herunter laden.

Weitere Informationen zu Förderprogrammen der EU, des Bundes, der Länder und der Landwirtschaftlichen Rentenbank bieten die Förderberatung des Bundes "Forschung und Innovation" und die Förderdatenbank des Bundes. Während sich die Förderberatung, mit der der Projektträger Jülich beauftragt ist, auf Programme in den Bereichen Forschung und Innovation konzentriert, bietet die Förderdatenbank detaillierte Informationen zu Programmen in den Bereichen Technologie/Innovation, Umwelt, Landwirtschaft, Forsten und Erneuerbare Energien u.v.m.

Die Angaben erfolgen ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Rechtsansprüche sind daraus nicht ableitbar.

 

Förderbereich 4 C. Förderung besonders nachhaltiger Verfahren im Ackerbau oder bei einjährigen Sonderkulturen

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Förderschwerpunkte:

  • 4.0 Integration naturbetonter Strukturelemente der Feldflur (Blühstreifen - ein- u. mehrjährig, Schutzstreifen, Schonstreifen, Hecken, Knicks, Baumreihen o. Feldgehölze, Ackerrandstreifen)
    • 4.4.8 Hecken bzw. Knicks, Baumreihen oder Feldgehölze werden im ersten Jahr des Verpflichtungszeitraums auf bestimmten Ackerflächen, in erosionsgefährdeten Gebieten oder entlang von Gewässern oder biologisch sensiblen Bereichen(Biotopen) angelegt und für die Dauer des die Pflege und Etablierung der Landschaftselemente betreffenden Verpflichtungszeitraums nach Vorgaben der Länder unterhalten oder gepflegt. -> Dieser Punkt könnte für die Anlage von streifenförmigen Kurzumtriebsplantagen entlang von Gewässern  (Gewässerschutz-KUP-Streifen)  in Anspruch genommen werden. Allerdings ist die Nutzungsmöglichkeit nicht klar geregelt: Zwar heißt es in Punkt 4.6 „Mit Ausnahme der … Baumreihen … darf der Aufwuchs auf den bereitgestellten Ackerflächen grundsätzlich nicht genutzt werden.“ Gleichzeitig werden jedoch in Punkt 4.2 förderfähige Baumreihen als Landschaftselemente definiert, die generell als dauerhafte Strukturen gelten und nicht entnommen/genutzt werden dürfen (Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung, § 8 Keine Beseitigung von Landschaftselementen)

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Landwirtschaft

Laufzeit:

  • 2019 bis 2022

Kontakt:

  • Ämter für Landwirtschaft bzw. Landwirtschaftskammern der einzelnen Bundesländer

Förderbereich 4 G. Erhaltung der Vielfalt der genetischen Ressourcen in der Landwirtschaft

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Förderschwerpunkt:

  • 1.0 Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen
    • Gegenstand der Förderung: Der landwirtschaftliche Anbau und die Sortenerhaltung gefährdeter heimischer Nutzpflanzen.
       
      • Dieses Programm ist in Berlin/Brandenburg aktiviert (KULAP Brandenburg/Berlin 2014 in der Fassung v. 5.9.18 – II G).
         
      • U.a. förderfähig in Berlin/Brandenburg ist der Anbau bestimmter Sorten von Faserhanf, Lein, Arznei- und Färbepflanzen. Die förderfähigen Sorten sind dieser Liste zu entnehmen, u.a. „Erfurter Orangefarbige“ (Ringelblume), „Bernburger“ (Hanf), „Bernburger Öl-Faser“ (Lein), „Sorauer Feinflachs“ (Lein), „Erfurter Aufrechte“ (Zitronenmelisse), „Quedlinburger Großblütige“ (Echte Kamille), Krapp, Färber-Resede und Färberwaid.
         
      • Zu bedenken ist, dass ausreichende Saatgutmengen der in der Liste genannten Sorten für einen großflächigen, landwirtschaftlichen Anbau u. U. nicht  oder nur mit größerem zeitlichen Aufwand verfügbar sind.

Förderbereich 5 A. Naturnahe Waldbewirtschaftung

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Förderschwerpunkte:

  • Ziel: Förderung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung zur Sicherung der Waldfunktionen
  • Förderfähige Maßnahmen:
    • Vorarbeiten wie Untersuchungen, Standortgutachten, fachliche Stellungnahmen, die der Umstellung auf eine naturnahe Waldwirtschaft dienen,
    • Waldumbau, Weiterentwicklung, Wiederherstellung standortgerechter Laubbaum- u. Mischbestände durch Saat u. Pflanzung; Nachbesserungen, wenn bei geförderten Kulturen Ausfälle > 30% der Pflanzenzahl o. 1 ha zusammenhängende Fläche aufgetreten sind
    • Jungbestandspflege - Mischungs- und Standraumregulierung in jungen Beständen (Durchschnittsalter bis zu 15 Jahre)
    • Bodenschutzkalkung zur strukturellen Verbesserung der Bodenstreu, des Bodens oder des Nährstoffhaushalts
  • Förderung erfolgt mit Zuschüssen, die für die einzelnen Maßnahmen unterschiedlich sind und zwischen 30% und 90% liegen
  • Beihilfegrenze der De-minimis-Regelung von 200.000 EUR über drei Steuerjahre findet bis 2023 keine Anwendung

Förderberechtigte:

  • Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen sowie anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse u. denen gleichgestellte Zusammenschlüsse im Sinne des Bundeswaldgesetzes (BWaldG)
  • natürliche Personen

Laufzeit:

  • 31.12.2022

Kontakt:

Förderbereich 5 B. Forstwirtschaftliche Infrastruktur

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Förderschwerpunkt:

  • Ziel: Erschließung von Waldgebieten für eine Bewirtschaftung, Prävention und Abwicklung von Schadereignissen
  • Förderfähige Maßnahmen:
    • Neubau, Befestigung und Instandsetzung forstwirtschaftlicher Wege
    • Errichtung von Holzkonservierungsanlagen (Erstinvestitionen zur Lagerung von Holz und die dafür erforderliche konservierende Behandlung)
  • Förderung erfolgt mit Zuschüssen, die für die einzelnen Maßnahmen unterschiedlich sind und zwischen 30% und 90% liegen
  • Beihilfegrenze der De-minimis-Regelung von 200.000 EUR über drei Steuerjahre findet bis 2023 keine Anwendung

Förderberechtigte:

  • Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen sowie anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse u. denen gleichgestellte Zusammenschlüsse im Sinne des Bundeswaldgesetzes (BWaldG)

Laufzeit:

  • 31.12.2022

Kontakt:

Förderbereich 5 C. Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse

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Förderschwerpunkte:

  • Ziel: Verbesserung der Waldbewirtschaftung und Überwindung von Strukturhemmnissen
  • Förderfähige Maßnahmen:
    • Projektförderung für forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse wie Waldpflegeverträge, Mitgliederinformation und –aktivierung, Zusammenfassung des Holzangebots sowie Professionalisierungen

Förderberechtigte:

  • Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen sowie anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse u. denen gleichgestellte Zusammenschlüsse im Sinne des Bundeswaldgesetzes (BWaldG)
  • natürliche Personen

Laufzeit:

  • 31.12.2020

Kontakt:

Förderbereich 5 D. Erstaufforstung

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Förderschwerpunkte:

  • Ziel: Förderung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung zur Sicherung der Waldfunktionen
  • Neuanlage von Wald auf bisher landwirtschaftlich genutzter Flächen
  • Erstaufforstung sonstiger Flächen

Förderberechtigte:

  • Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen sowie anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse u. denen gleichgestellte Zusammenschlüsse im Sinne des Bundeswaldgesetzes (BWaldG)
  • natürliche Personen

Laufzeit:

  • 31.12.2022

Kontakt:

Förderbereich 5 E. Vertragsnaturschutz Wald

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Förderschwerpunkt:

  • Ziel: Lebensraumtypische biologische Vielfalt
  • Förderfähige Maßnahmen:
    • Bewirtschaftung, Pflege oder Nutzungsverzicht nach naturschutzfachlichen Vorgaben

Förderberechtigte:

  • Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen sowie anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse u. denen gleichgestellte Zusammenschlüsse im Sinne des Bundeswaldgesetzes (BWaldG)
  • natürliche Personen

Laufzeit:

  • 31.12.2022

Kontakt:

Förderbereich 5 F. Förderung von Maßnahmen zur Bewältigung der durch Extremwetterereignisse verursachten Folgen im Wald

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Förderschwerpunkt:

  • Ziel: Die Bewältigung der durch Extremwetterereignisse verursachten Folgen im Wald
  • Förderfähige Maßnahmen:
    • Maßnahmen zur bestandes- und bodenschonenden Räumung von Kalamitätsflächen
    • Waldschutz
    • Wiederaufforstung

Förderberechtigte:

  • Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen sowie anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse u. denen gleichgestellte Zusammenschlüsse im Sinne des Bundeswaldgesetzes (BWaldG)
  • natürliche Personen

Laufzeit:

  • 31.12.2022

Kontakt:

Nachhaltigkeitsprämie Wald

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Förderschwerpunkte:

  • Förderzweck: Erhalt und nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder
  • Prämie wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss einmalig gewährt:
    • für PEFC-zertifizierte Waldflächen 100 Euro/Hektar
    • für FSC-zertifizierte Waldflächen 120 Euro/Hektar
  • Voraussetzungen für Prämienzahlung:
    • Mindesauszahlungsbetrag 100 Euro/Hektar
    • Zertifizierung nach PEFC, FSC oder durch ein vergleichbares Zertifikat (die Zertifizierung kann unter bestimmten Bedingungen nachgereicht werden)
    • Flächennachweis durch SVLFG-Bescheid (entfällt bei Kommunen)
    • Verpflichtung, das Forstzertifikat mindestens 10 Jahre ab dem Zeitpunkt der Auszahlung der Beihilfe zu halten
    • De-minimis-Beihilfen der letzten drei Jahre dürfen nicht mehr als 200.000 Euro betragen
    • Weitere Voraussetzungen unter www.bundeswaldpraemie.de

Förderberechtigte:

  • Private und kommunale Eigentümer von Waldflächen
  • unter bestimmten Voraussetzungen auch Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse (FWZ) und Forstbetriebsgemeinschaften (FBG)

Laufzeit:

  • 31.12.2021

Kontakt:

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
OT Gülzow, Boldebucker Weg 1
18276 Gülzow-Prüzen

Tel. +49 (0)3843 6930 500
bundeswaldpraemie(bei)fnr.de

www.bundeswaldpraemie.de

Investitionsprogramm Wald

(Richtlinie für Investitionszuschüsse zu Digitalisierung und Technik für die nachhaltige Waldwirtschaft)

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Förderschwerpunkte:

  • Förderziel: Unterstützung bei der Kalamitätsbewältigung, der Aufrechterhaltung der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Anpassung der Wälder an den Klimawandel verbunden mit einer Verbesserung der betrieblichen Wertschöpfung und des forstwirtschaftlichen Potenzials.
  • Förderfähig sind moderne Forsttechnik wie Maschinen und Geräte sowie IT-Anwendungen, die Anforderungen an Arbeitssicherheit, Ergonomie, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit in besonderem Maße erfüllen. 
  • Förderfähige Maßnahmen:
    • Maschinen und Geräte im Bereich Erzeugung von forstlichem Pflanzgut, die nach dem aktuellen Stand der Technik besonders leistungsfähig und damit in besonderem Maße geeignet sind, die Produktionsprozesse effektiver und effizienter durchzuführen.
    • Investitionen zur Holzbearbeitung, die bis zu der Holzvermarktung anfallen (keine Förderung der industriellen Verarbeitung).
    • Gebäude und Anlagen, die Forstbetrieben und forstlichen Dienstleistern zum Werterhalt ihrer Produktionsgrundlagen und Erzeugnisse dienen. Voraussetzung für Förderung ist, dass Gebäude und Anlagen die von den Ländern festgelegten besonderen Anforderungen an den Ressourcenschutz erfüllen.
    • IT-Ausstattungen (Hard- und Software) für folgende Einsatzbereiche:
      • Logistik in Forstwirtschaft und Holztransport,
      • forstliche Mess- und Erfassungstechnik,
      • Waldbewirtschaftungsplanung inklusive Standortkunde.
  • Förderung wird als direkter Zuschuss in Verbindung mit einem zinsgünstigen Programmkredit der Landwirtschaftlichen Rentenbank gewährt.
    • Förderhöhe: bis zu 40 % der förderfähigen Investitionssumme.
    • Mindestinvestitionsvolumen je Antrag: 10 000 Euro.
    • Ausnahme bei baulichen Maßnahmen: beihilfefähige Kosten sind beschränkt auf:
      • 7 Euro je Festmeter Lagerkapazität für Nasslagerplätze,
      • 36 Euro je Kubikmeter umbauter Raum bei Betriebsgebäuden (z. B. Maschinenhallen, Lagerhallen für Holzprodukte und Baumschulerzeugnisse).
    • Insgesamt darf die Förderung 400 000 Euro je Zuwendungsempfänger im Geltungszeitraum dieser Richtlinie nicht überschreiten.

Förderberechtigte:

  • natürliche oder juristische Personen des Privat- oder öffentlichen Rechts als Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen,
  • forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse im Sinne des § 15 des Bundeswaldgesetzes, soweit ihr Zweck auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet ist,
  • die nach § 39 Absatz 1 des Bundeswaldgesetzes den Forstbetriebsverbänden gleichgestellten Forstverbände, soweit ihr Zweck auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet ist,
  • forstliche Dienstleistungsunternehmen wie Lohnunternehmen oder forstliche Sachverständige,
  • Forstbaumschulen, die gemäß § 17 des Forstvermehrungsgutgesetzes angemeldet sind, mit Beschränkung auf bestimmte Fördergegenstände.

Laufzeit:

  • Antragspause ab 25.11.2020 
  • Aussetzung der Antragstellung bis auf weiteres
  • Informationen auf www.rentenbank.de

Kontakt:

  • Landwirtschaftliche Rentenbank
    Postfach 10 14 45
    60486 Frankfurt am Main
    Telefon Förderberater: 069 / 2107-800

    www.rentenbank.de

Förderung von Maßnahmen des Naturschutzes im Wald

ÖKOKONTEN zur Kompensation von Eingriffen in die Natur

  • Unter Ökokonto-Maßnahmen sind naturschutzfachliche Aufwertungsmaßnahmen zu verstehen, die freiwillig und auf Vorrat durchgeführt und später als Maßnahme zur Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft verwendet werden. Die Eingriffsregelung des Bundesnaturschutzgesetzes schreibt vor, dass gestalt- und landschaftsbildverändernde und die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes beeinträchtigende Eingriffe in Natur und Landschaft, wie beispielsweise Ausweisung von Baugebieten, Straßen- und Leitungsbau, ausgeglichen werden müssen.

Verfahren:

  • Jeder Waldeigentümer kann sich um die Durchführung von vergüteten Kompensationsmaßnahmen oder in einigen Ländern auch um die Einrichtung eines Ökokontos bemühen. Auskunft darüber erteilen die zuständigen Forstämter und die Unteren Naturschutzbehörden. Der formelle Antrag zur Einrichtung eines Ökokontos muss bei der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde gestellt werden und rechtzeitig vor Beginn der Naturschutzmaßnahme erfolgen. Hinzuzufügen sind die Katasterunterlagen, ein Übersichts- und Lageplan sowie insbesondere die Dokumentation des Ausgangzustandes der Fläche, die Beschreibung der geplanten Maßnahme und die Angaben zur langfristigen Pflege der Fläche bzw. dem langfristig angestrebten Entwicklungsziel.
  • Auf einem genehmigten Konto können nur Maßnahmen des Naturschutzes gutgeschrieben werden, die freiwillig ohne öffentlich-rechtliche Verpflichtung durchgeführt wurden.
  • Für die Ökokonten-Regelung geeignet sind Flächen, die naturschutzfachlich aufgewertet werden können. Hochwertige Flächen, die bereits dem gesetzlichen Biotopschutz unterliegen, können nicht mehr in ein Ökokonto eingestellt werden. Auch dürfen keine anderen Förderungen oder Festlegungen auf den Flächen vorliegen.
  • Zur Sicherung der naturschutzfachlichen Qualität von Kompensationsflächen und ihres dauerhaften Erhalts werden die Ökokonto-Flächen rechtlich dauerhaft gesichert. Dies erfolgt im Regelfall durch eine Sicherung im Grundbuch oder durch die Überführung des Eigentums an eine öffentliche Stelle oder eine Stiftung.

Ansprechpartner und genehmigende Stellen:

  • Bei Anerkennung und Umsetzung der Maßnahme wird das Ökokonto anschließend von der Unteren Naturschutzbehörde geführt. Allein ihr obliegen Ein- und Ausbuchungsvermerke über vom Kontoinhaber vorgenommene Naturschutzmaßnahmen in einem Ausgleichsflächenkataster.

VERTRAGSNATURSCHUTZ - Landesförderung

  • Insbesondere für Vertragsnaturschutzmaßnahmen als wesentliche Säule des staatlichen Naturschutzes stehen Mittel der Bundesländer und Landkreise zur Verfügung. Der Vertragsnaturschutz ist ein strategisches Instrument der Naturschutzbehörden zur Erhaltung der Kulturlandschaft oder bestimmter Lebensräume für Tiere und Pflanzen im freiwilligen Zusammenwirken mit Grundstücksbesitzern. Für den Vertragszeitraum soll eine angepasste land- oder forstwirtschaftliche Nutzung einer Fläche im Sinne des Naturschutzes gesichert und naturschutzrechtliche Ge- und Verbote ergänzt werden.

Förderfähige Maßnahmen:

  • Informationen über die Fördermöglichkeiten von kooperativen Vertragsnaturschutzmaßnahmen, die im Landesinteresse liegen, erteilen die jeweiligen Unteren Naturschutzbehörden oder die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS).
  • Je nach regionaler Notwendigkeit werden mit dem Eigentümer land- bzw. forstwirtschaftlich genutzter Flächen bestimmte dem Naturschutz dienliche und somit im Interesse der Allgemeinheit liegende Nutzungsformen oder Pflegearbeiten auf dem Grundstück vertraglich vereinbart. Vertragsnaturschutzmaßnahmen haben in der Regel eine Laufzeit von mindestens 5 Jahren und sind darauf ausgerichtet, den Erhaltungszustand von Arten und Lebensräumen zu verbessern oder die Ziele des europäischen Naturschutzes (Natura 2000) zu unterstützen.

Ansprechpartner:

  •  Zuständig für die Antragstellung sind die Unteren Naturschutzbehörden der jeweiligen Kreise oder kreisfreien Städte. Die Einhaltung der Vertragsverpflichtungen wird jährlich mit EU-, Bundes-, Landes- und kommunalen Mitteln bezuschusst.

Finanzierung:

  • Stiftungen
    • Die Inanspruchnahme staatlicher Fördermittel, insbesondere für hochinvestive Naturschutzmaßnahmen, setzt gewöhnlich nicht unerhebliche Eigenanteile voraus. Um diese aufzubringen, können Gelder von Stiftungen im Bereich des Natur- und Umweltschutzes eingeworben werden.

    • Informationen zu Fördermöglichkeiten und Verfahrensabwicklungen geben die Stiftungen auf ihren jeweiligen Internetseiten. Beispiele deutscher Naturschutzstiftungen sind:

      • Allianz Umweltstiftung
      • Aktion Kulturland
      • Deutsche Bundesstiftung Umwelt
      • Edmund Siemers-Stiftung
      • Gregor Louisoder Umweltstiftung
      • Umweltstiftung Michael Otto
      • Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung
      • Heinz Sielmann Stiftung
      • Sparkassenstiftungen
      • Stiftung Rheinische Kulturlandschaft
      • Stiftung Unternehmen Wald
      • Zukunftsstiftung Landwirtschaft
      • Manfred-Hermsen-Stiftung
      • Stiftung Schorfheide-Chorin
      • Stiftung Zukunft Wald
      • Gute Wald Stiftung
  • Wirtschaftskooperationen
    • Etablierte Verfahren der Finanzierung von Naturschutzmaßnahmen sind mittlerweile Kooperationen zwischen den Eigentümern von Naturschutzflächen mit Unternehmen oder Konzernen, die sich im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes engagieren wollen.

    • Sprechen Sie Unternehmen am besten direkt an und stellen Sie ihnen Ihr Projektkonzept vor.

  • Kompensationsmöglichkeiten

    • Zur aktiven Erhöhung der Treibhausgas-Speicherwirkung von Wäldern entwickelten sich in den zurückliegenden Jahren gemeinnützige Initiativen zur Einwerbung von Spendengeldern für den Schutz und die Neuanlage von Wäldern in Deutschland und weltweit.

    • Durch das Bereitstellen geeigneter Grundstücke bieten sich naturschutzfachlich sinnvolle Kooperationsmöglichkeiten zwischen Grundstückseigentümern und den besagten Initiativen zu beiderseitigem Vorteil.

Kontakt:

Sonstige Fördermöglichkeiten im Forstbereich

Bei den nachfolgend genannten Fördermaßnahmen handelt es sich um Förderungen auf Bundeslandebene.

Besondere Arbeitsverfahren in der Forstwirtschaft:

  • Teilweise bieten die Bundesländer finanzielle Fördermöglichkeiten auf der Grundlage landesspezifischer Verwaltungsvorschriften an, z. B. für bestands- und bodenschonende Verfahren der Holzbringung im Wald durch den Einsatz von Pferden.

Walderhaltungsabgaben:

  • Begünstigte von Waldumwandlungsgenehmigungen leisten auf der Grundlage der jeweils geltenden Landeswaldgesetze einen finanziellen Ausgleich durch sogenannte Walderhaltungsabgaben, wenn weder eine Erstaufforstung als Ersatzaufforstung noch sonstige Schutz- und Gestaltungsmaßnahmen im Wald möglich sind, um die nachteiligen Auswirkungen der Waldumwandlung auszugleichen.
  • Walderhaltungsabgaben stehen zweckgebunden zur Erhaltung des Waldes einschließlich der Verbesserung seiner Schutz- und Erholungsfunktionen zur Verfügung, z. B. für:
    • den Grunderwerb mit dem Ziel der Erstaufforstung,
    • die Erstaufforstung von Grundstücken,
    • die Rekultivierung von Landschaftsschäden mit dem Ziel der Aufforstung, soweit eine rechtliche Verpflichtung Dritter zur Rekultivierung nicht besteht,
    • die Anlage von Waldrändern für die Sicherung von Kulturen,
    • Maßnahmen zur Erhöhung der ökologischen Leistungsfähigkeit des Waldes und
    • Maßnahmen zur Erhöhung der Stabilität geschwächter Wälder.
  • Gewöhnlich dürfen Mittel aus der Walderhaltungsabgabe nicht für Maßnahmen eingesetzt werden, die zum Zeitpunkt der Entscheidung über die Verwendung der Mittel mit anderen öffentlichen Mitteln förderfähig sind oder bei denen eine rechtliche Verpflichtung zu ihrer Durchführung besteht.

Zuschüsse zu Verjüngungskosten bei Waldbrandschäden:

  • Die Waldgesetze der Bundesländer sehen eine fristgemäße Wiederbewaldungspflicht nach flächigen Schadereignissen vor. Hierzu leisten einige Bundesländer auf Antrag und nach Maßgabe vorliegender Verwaltungsvorschriften Zuschüsse zu entstehenden Verjüngungskosten bei Waldbrandschäden im Körperschafts- und Privatwald, soweit vom Schädiger kein Ersatz zu erlangen ist. Die Bewilligungsstellen entscheiden nach pflichtgemäßem Ermessen.

  • Zuschussfähig sind gewöhnlich Ausgaben für:
    • gutachterliche Standortbewertungen,
    • Abräumkosten für abgestorbene Vorbestockung,
    • Kulturvorbereitung bei verjüngungsbehindernder Vegetation,
    • Bodenbearbeitung,
    • Verjüngung (Naturverjüngung, Saat, Pflanzung, Waldrandanlage),
    • Kulturpflege,
    • Schutz vor Wildverbiss und
    • Nachbesserungen.

Ansprechpartner:

  • Welche der genannten forstlichen Fördermöglichkeiten in den einzelnen Bundesländern verfügbar sind, darüber erteilen die Forstbehörden der Bundesländer (Forstamt, Landesforstbetrieb, in einigen Bundesländern auch die Landwirtschaftskammer oder andere Institutionen) Auskunft.
  • Ansprechpartner 

Waldklimafonds

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Förderschwerpunkte:

  • Maßnahmen zur "Erhöhung der Anpassungsfähigkeit von Wäldern an den Klimawandel" (Förderschwerpunkt 1)
  • Maßnahmen zur "Sicherung und Erhöhung der CO2-Speicher- und Senkenfunktion der Wälder sowie die Vermeidung von Treibhausgasemissionen" (Förderschwerpunkt 2)

Art und Höhe der Mittelvergabe:

  • Zuwendungen für Maßnahmen der Förderschwerpunkte 1 und 2 können bei privaten und kommunalen Zuwendungsempfängern bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen. Sie werden auf dem Wege der Projektförderung auf Ausgabenbasis als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

  • Der Zuschuss wird als Anteilfinanzierung gewährt und auf einen Höchstbetrag begrenzt.

  • Für Maßnahmen der Neuanlage von Mischwäldern (Erstaufforstung) wird als Aufforstungsprämie nur eine Festbetragsfinanzierung gewährt. Unbezahlte, freiwillige eigene Arbeitsleistungen der Zuwendungsempfänger und ihrer Familienangehörigen (Eigenleistung) im Privatwald sind bis zu 80 % der Ausgaben förderfähig, die sich für vergleichbare Lohnkosten bei der Durchführung dieser Arbeiten im Staatswald ergeben würden.

Förderberechtigte:

  • natürliche oder juristische Person des privaten- oder öffentlichen Rechts, ein nach Bundeswaldgesetz anerkannter forstwirtschaftlicher Zusammenschluss oder eine Personenvereinigung sein, die ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland hat
  • Maßnahmen im Bereich des Kleinprivatwaldes sind möglichst gemeinschaftlich von einem geeigneten Träger (z. B. forstwirtschaftlicher Zusammenschluss, Körperschaft des öffentlichen Rechts) abzuwickeln.

Kontakt:

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)

Link zum Programm

Förderschwerpunkte:

  • Maßgebend sind die von den Bundesländern erarbeiteten ELER-Länderprogramme, welche die regionalspezifischen Ziele und Maßnahmen zur Förderung der ländlichen Entwicklung definieren. Sie basieren auf einer Analyse der jeweiligen Ausgangssituation und berücksichtigen die regionalen Stärken und Schwächen im Agrar-und Forstbereich. 
  • Förderfähige Maßnahmegruppen:
    • Landwirtschaft (einschl. Hochwasser-/Küstenschutz): rund 23 Prozent
    • Umwelt-/Klimaschutz/Forst: rund 47 Prozent
      • zu den Forstmaßnahmen zählen: Umbau kalamitätsgefährdeter Wälder, Anlage/Unterhaltung von Wundstreifensystemen, Wasserentnahmestellen und Hauptfahrwegen sowie investive Vorhaben zur Steigerung des Freizeitwerts von Wäldern 
    • Ländliche Entwicklung: rund 16 Prozent
    • LEADER: rund 12 Prozent und
    • Technische Hilfe: rund 2 Prozent.
  • Förderung erfolgt als Projektförderung in Form von Zuschüssen als Voll- oder Anteilsfinanzierung
  • Länder bestimmen die Höhe in ihren jeweiligen Richtlinien zu den Einzelprogrammen

Förderberechtigte:

  • natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts als Eigentümer oder Besitzer land- und forstwirtschaftlicher Flächen

Laufzeit:

  • 31.12.2020

Kontakt:

  • Seitens des Bundes ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Ansprechpartner
    • Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
      Deichmanns Aue 29
      53179 Bonn
      Telefon: +49 228 / 6845 - 3837
      Telefax: +49 30 / 1810 6845 - 3837
      E-Mail: zedea(bei)ble.de
      Internet: www.ble.de
  • Im Forstbereich werden Anträge auf ELER-Förderung von den Forstbehörden (Forstamt, Landesforstbetrieb, in einigen Ländern auch Landwirtschaftskammer oder andere Institutionen) entgegengenommen.

Marktanreizprogramm

Heizen mit Erneuerbaren Energien: Biomasse

Link zum Programm

Förderschwerpunkte:

Antragsverfahren ab 01.01.2020
Mehr Infos finden Sie auf der BAFA-Webseite

Bestehende Gebäude

  • Mindestens 5 kW Nennwärmeleistung
  • Kessel zur Verbrennung von Holzpellets, Scheitholz und Holzhackschnitzel
  • Pelletöfen mit Wassertasche
  • Kombinationskessel zur Verbrennung von Holzpellets bzw. Hackschnitzel und Scheitholz
  • Anlagen, die die technischen Mindestanforderungen erfüllen, werden in BAFA-Listen geführt

Die Förderung beträgt 35% der förderfähigen Kosten (max. 50.000 € je Wohneinheit bei Wohngebäuden).

Neubau

Voraussetzung für eine Förderung gelten wie unter „Bestehende Gebäude“ abgebildet. Allerdings müssen die Anlagen hier anspruchsvollere Voraussetzungen erfüllen. Die Biomasseanlagen müssen entweder Brennwerttechnik nutzen oder mit einem sekundären Partikelabscheider (Feinstaubfilter) ausgerüstet werden.

  • Abgaswärmetauscher (integriert oder als sekundäres Bauteil)
  • elektrostatischer Partikelabscheider
  • filternde Abscheider
  • Abscheider als Abgaswäscher

Die Förderung beträgt 35% der förderfähigen Kosten.

Voraussetzungen für die Ölkessel-Austauschprämie

Die Ölkessel-Austauschprämie kann gewährt werden, wenn im Gebäudebestand eine mit Öl betriebene Heizungsanlage freiwillig außer Betrieb (*) genommen und gleichzeitig eine förderfähige Biomasseanlage, förderfähige Wärmepumpenanlage oder förderfähige Gas-Hybridheizung installiert wird.
Der Fördersatz mit Austauschprämie Ölheizung beträgt 45% der förderfähigen Kosten.

(* für Ölheizungen, die bereits nach ENEV einer Austauschpflicht unterliegen, gibt es keine Austauschprämie!)

Förderberechtigte:

  • Privatpersonen
  • Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Zweckverbände
  • Unternehmen
  • gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften

Nicht antragsberechtigt sind der Bund, die Bundesländer und deren Einrichtungen, sowie Hersteller von förderfähigen Anlagen.

Antragstellung:

  • vor Beginn der Maßnahme, über das elektronische Antragsformular
  • nach Eingang des Zuwendungsbescheid muß innerhalb von 12 Monaten die Vorhabensumsetzung erfolgen (Bewilligungszeitraum)
  • Verwendungsnachweis (elektronisches Formular) erfolgt spätestens 6 Monate nach Ablauf des Bewilligungszeitraums

Anlagenlisten

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

  • Heizen mit Erneuerbaren Energien
    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
    Referat 513 – Grundsatz Marktanreizprogramm
    Frankfurter Straße 29 – 35
    65760 Eschborn

    Telefon: 06196 908-1625
    Fax: 06196 908-1800

    Erreichbarkeit
    Montag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
    Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr

    www.bafa.de

Erneuerbare Energien, Programmteil Standard

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Förderschwerpunkte:

  • Errichtung, Erweiterung, Erwerb von Anlagen und Netzen zur Stromerzeugung bzw. von KWK-Anlagen/Anlagen zur Wärmeerzeugung unter Nutzung erneuerbarer Energien wie z.B.:
    • Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen an Land (on-shore) u. repowering-Maßnahmen, Anlagen zur Erzeugung und Nutzung von Biogas, auch wenn sie nicht Stromerzeugung dienen
    • KWK-Anlagen und Anlagen zur Wärmeerzeugung, die Anforderungen des KfW-Programms Erneuerbare Energien "Premium" nicht erfüllen
    • Wärme-/Kältenetze u. Wärme-/Kältespeicher, die aus erneuerbare Energien gespeist werden
  • Förderung mit langfristigen, zinsgünstigen Darlehen mit Festzinssätzen u. tilgungsfreien Anlaufjahren, Kredithöchstbetrag: 50 Mio. Euro/Vorhaben
    Finanzierungsanteil: bis zu 100 % d. förderfähigen Nettoinvestitionskosten
  • Voraussetzung für Förderung von natürlichen Personen und gemeinnützigen Antragstellern: teilweise Stromeinspeisung in das öffentliche Stromnetz und Wärmeverkauf

Förderberechtigte:

  • Natürliche Personen u. gemeinnützige Antragsteller, die erzeugten Strom/Wärme einspeisen; freiberuflich Tätige; in- u. ausländische private und öffentl. Unternehmen; Unternehmen, an denen Kommunen, Kirchen o. karitative Organisationen beteiligt sind; Landwirte; Vereine; Genossenschaften

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Erneuerbare Energien, Programmteil Premium

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Förderschwerpunkte:

  • Investitionen zur Nutzung von Wärme aus regenerativen Energien, Voraussetzung: Investitionsort ist in Deutschland und Anlage muss 7 Jahre zweckentsprechend betrieben werden
  • Gefördert werden:
    • Biomasseanlagen zur Verbrennung fester Biomasse für die thermische Nutzung (Leistung > 100 kW Nennwärmeleistung)
    • streng wärmegeführte Kraft-Wärme-Kopplungs-Biomasseanlagen (KWK)
    • Errichtung o. Erweiterung von Wärmenetzen inkl. Hausübergabestation, die aus erneuerbare Energien gespeist werden
    • große Wärmespeicher > 10 m³, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden
      - Tilgungszuschuss: 30 % d. Nettoinvestitionskosten
    • Biogasleitungen für unaubereitetes Biogas, dass KWK-Nutzung, Kraftstoffnutzung o. Aufbereitung in Erdgasqualität zugeführt wird
    • Solarkollektoranlagen > 40 m³ Bruttokollekttorfläche, Nutzung: Warmwasserbereitung u./o. Raumheizung von Wohngebäuden mit 3 u. mehr Wohneinheiten oder Nichtwohngebäuden mit mind. 500 m³ Nutzfläche zur überwiegenden Bereitstellung von Prozesswärme o. zur solaren Kälteerzeugung
    • große effiziente Wärmepumpen, installierte Nennwärmeleistung > 100 kW
  • Kreditbetrag: max. 10 Mio. Euro/Vorhaben

Förderberechtigte:

  • Natürliche Personen, die erzeugten Strom/Wärme ausschließlich für Eigenbedarf nutzen; gemeinnützige Antragsteller und Genossenschaften; freiberuflich Tätige; Landwirte, außer Biomasseanlagen zur Verbrennung fester Biomasse für thermische Nutzung sowie Solarkollektoranlagen; Unternehmen; Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Gemeindeverbände (zum Beispiel kommunale Zweckverbände), die wie kommunale Gebietskörperschaften behandelt werden können

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft

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Förderschwerpunkte:

Mit dem KfW Produkt 295 werden Vorhaben zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Wärme-Technologien in der Wirtschaft unterstützt. Maßnahmen zur Energieeinsparung und Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland werden durch zinsgünstige Kredite der KfW in Verbindung mit Tilgungszuschüssen aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert. Vorhaben, die die Förderbedingungen des KfW Produkts 295 erfüllen, fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie alternativ auch über einen reinen Investitionszuschuss. Die Antragstellung für den Investitionszuschuss erfolgt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (siehe für weitergehende Informationen https://www.bafa.de/).
Die Förderschwerpunkte gliedern sich in 4 Module:

  • Modul 1: Querschnittstechnologien (Förderung von investiven Einzelmaßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch den Einsatz von hocheffizienten und am Markt verfügbaren Technologien.)
  • Modul 2: Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien (Förderung von Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus Biomasseanlagen, Solarkollektoranlagen und Wärmepumpen.)
  • Modul 3: Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software
  • Modul 4: Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen

Förderberechtigte:

  • Unternehmen aller Branchen und Größen (ausgeschlossen sind Kommunen und deren unselbständige Eigenbetriebe sowie Unternehmen, die unter einen beihilferechtlichen Förderausschluss fallen)

Laufzeit:

  • 01.01.2019 - 31.12.2022

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Energieberatung im Mittelstand

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Förderschwerpunkte:

  • Förderung der Energieeffizienz im gesamten Unternehmen
  • einmalige Förderung von Initial- und Detailberatung je Antragsteller dazu möglich
  • jährliche Energiekosten über 10.000 Euro: Zuwendung 80 % der förderfähigen Beratungskosten bzw. max. 8.000 € einschließlich einer eventuell in Anspruch genommenen Umsetzungsberatung
  • jährliche Energiekosten von maximal 10.000 Euro: Zuwendung 80 % der förderfähigen Beratungskosten bzw. max. 1.200 € einschließlich einer eventuell in Anspruch genommenen Umsetzungsberatung

Förderberechtigte:

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Freiberufler

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

  • Energieberatung im Mittelstand
    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
    Referat 512 – Vor-Ort-Beratung, Energieberatung Mittelstand
    Frankfurter Straße 29 – 35
    65760 Eschborn
    Telefon: 06196 908-1240

    Erreichbarkeit
    Montag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
    Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr

    www.bafa.de

BMU-Umweltinnovationsprogramm

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Förderschwerpunkte:

  • Innovative, großtechnische Vorhaben mit Demonstrationscharakter
  • Förderung wird gewährt für Maßnahmen in folgenden Bereichen:
    • Klimaschutzmaßnahmen (Energieeinsparung, Energieffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien sowie umweltfreundliche Energieversorgung und -verteilung
    • Ressourceneffizienz/Materialeinsparung
    • Minderung von Lärm u. Erschütterungen
    • Luftreinhaltung, Bodenschutz, Abwasserbehandlung/Wasserbau u.a.
  • Fördervarianten:
    • Förderung mit KfW-Kredit in Höhe von 70 % der förderfähigen Kosten/Ausgaben 
    • Investitionszuschuss bis zu 30 % der förderfähigen Kosten/Ausgaben möglich

Förderberechtigte:

  • In- u. ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft; KMU; natürliche u. juristische Unternehmen d. privaten Rechts u. Unternehmen mit kommunalen Gesellschaftshintergrund; Körperschaften o. Zweckverbände d. öffentl. Rechts (Gemeinden, Kreise etc.); Gebietskörperschaften

Laufzeit:

  • keine Angabe

Kontakt:

  • Antragstellung über Hausbank bzw. direkt bei der KfW, wenn Antragsteller der Kommunalaufsicht unterliegt
  • Infocenter der KfW
    Tel.: 0800 / 539 9001
    Fax: 069 / 74 31 95 00
    www.kfw.de
    info(bei)kfw.de

Förderprogramm "Energetische Biomassenutzung"

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Förderschwerpunkte:

  • Die hochwertige energetische Verwertung von Biomasse, insbesondere von Reststoffen für die effiziente Erzeugung von Bioenergie, nimmt eine wichtige Rolle im Ausbau der Erneuerbaren Energien ein. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert aus diesem Grund die Weiterentwicklung der energetischen Biomassenutzung. Vielversprechende Forschungsergebnisse sollen noch schneller in der Praxis umgesetzt werden und damit den Technologie- und Innovationstransfer für eine erfolgreiche Energiewende beschleunigen. Im Fokus stehen vorrangig zukunftsweisende, effiziente und kostengünstige Technologien zur Strom- und Wärmeerzeugung und im Verkehrsbereich à la Systemintegration und Sektorkopplung. Verstärkt werden Verfahrens- und Prozessoptimierungen mit Demonstrations- und Pilotcharakter unterstützt.

Förderberechtigte:

  • Forschungseinrichtungen; Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft; KMU

Laufzeit:

  • Vorlage von Projektskizzen bis zu folgenden Stichtagen:
    2. März 2020
    1. September 2020

Kontakt:

Energiesparberatung "Vor-Ort-Beratung"

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Förderschwerpunkte:

  • Vor-Ort-Beratung durch unabhängigen, qualifizierten Energieberater, in deren Ergebnis energetisches Sanierungskonzept erstellt wird
  • Förderung von 2 Beratungsvarianten:
    • Beratung zur energetischen Sanierung eines alten Wohngebäudes in einem Schritt zu modernen KfW-Effizienzhaus
    • Beratung zur schrittweisen energetischen Sanierung eines alten Wohngebäudes zu modernen KfW-Effizienzhaus, Berater erstellt "Sanierungsfahrplan"
  • Ergebnisse der Vor-Ort-Beratung können für die Beantragung einer Förderung genutzt werden oder für anschließende energetische Fachplanung u. Baubegleitung
  • Voraussetzung für finanzielle Beratungsförderung:
    • Es handelt sich um ein Wohngebäude bzw. um eine Nutzungsänderung von beheizten Nichtwohngebäude zu Wohngebäude
    • Förderung von Gebäuden, deren Bauantrag vor dem 01.02.2002 gestellt o. die Bauanzeige erstattet wurde
  • Förderung mit Zuschuss, der 60 % der Beratungskosten nicht überschreiten darf:
    • Ein- u. Zwei-Familienhäuser: 800 EUR
    • Wohnhäuser ab 3 Wohneinheiten: 1.100 EUR
    • Wohnungseigentümergemeinschaften erhalten zusätzlich einmaligen Zuschuss von 500 Euro für Erläuterung des Energieberatungsbericht in Wohnungseigentümerversammlung o. Beiratssitzung
  • Antragstellung auf Zuschuss zur "Vor-Ort-Beratung" und Abwicklung übernimmt Energieberater 

Förderberechtigte:

  • Eigentümerinnen/Eigentümer von Wohngebäuden und Wohnungen
  • Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)
  • Mieterinnen/Mieter sowie Pächterinnen/Pächter
  • rechtl. selbsständige Unternehmen der gewerbl. Wirtschaft (einschl. der Wohnungswirtschaft und der Landwirtschaft)
  • Einrichtungen,die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen

Laufzeit:

  • keine Angabe

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Fördersparte "Forstwirtschaft" der Landwirtschaftlichen Rentenbank

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Förderschwerpunkte:

  • Gefördert werden insbesondere waldbauliche Maßnahmen, die die Widerstandsfähigkeit der Wälder gegenüber dem laufenden Klimawandel erhöhen wie:
    • Ausgaben für die Erstaufforstung,
    • Ausgaben für den klima- und standort­angepassten Waldumbau,
    • Ausgaben für Waldschutzmaßnahmen einschließlich Wildschutz und Vorbeugung von Waldbränden,
    • Ausgaben für Räumung, Lagerung und Wiederaufforstung bei Extremwetter- oder sonstigen Schadereignissen,
    • Ausgaben für den gemeinschaftlichen Maschinenkauf von Forstbetrieben und
    • Investitionen in gemeinschaftlich genutzte forstwirtschaftliche Infrastruktur (z. B. Holzlager bzw. Holzkonservierungsanlagen, Wegeinstandsetzung, Wasserführung)
  • Bis zu 100 % der förderfähigen Ausgaben können finanziert werden, wobei die Rentenbank das Darlehen nicht direkt, sondern über die Hausbank des Kreditnehmers vergibt. Zusätzlich zu dem zinsgünstigen Darlehen kann die Rentenbank einen Förderzuschuss gewähren.

Förderberechtigte:

  • Waldeigentümer, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, Waldgenossenschaften und Pächter von Waldflächen jeder Rechtsform

Laufzeit:

  • 30.06.2021

Kontakt:

  • Landwirtschaftliche Rentenbank
    Postfach 10 14 45
    60014 Frankfurt am Main
    Telefon Förderberater: 069 / 2107-700

    www.rentenbank.de

Energie vom Land

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Förderschwerpunkte:

  • Investitionen zur Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Bioenergie wie:
    • Biogasanlagen
    • Biomasseheizkraftwerke
    • Anlagen zur Erzeugung biogener Kraftstoffe o. Nahwärmenetze
  • Investitionen zur Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Erneuerbaren Energien
  • Investitionen im Bereich Fotovoltaik und Wasserkraftanlagen
  • Investitionen in Windenergieanlagen von Landwirten, Bürgerenergiegesellschaften o. ländlicher Kommunen
  • Investitionen in Speicherung und Verteilung des Stroms
  • Vorraussetzung: keine Förderung nach EEG
  • Förderung mit Darlehen; ggf. auch zusätzlich Gewährung von Förderzuschuss

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Energieproduktion, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Definition der EU-Kommission sind

Laufzeit:

  • 30.06.2021

Kontakt:

Nachhaltigkeit

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Förderschwerpunkte:

  • Investitionen in Maßnahmen, die folgenden Zwecken dienen:
    • Steigerung der Energieeffizienz z. B. energiesparende Heizungssysteme, Gebäudedämmung
    • Minderung von Emissionen in der Landwirtschaft und weitere
    • Förderung mit Darlehen, ggf. auch zusätzlich Gewährung von Förderzuschuss

Förderberechtigte:

  • Unternehmen d. Landwirtschaft, des Garten- und Weinbaus, die kleine und mittlere Unternehmen im Sinne der Definition der EU-Kommission sind

Laufzeit:

  • 30.06.2021

Kontakt:

Umwelt- und Verbraucherschutz

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Förderschwerpunkte:

  • Investitionen zur Minderung von Emissionen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft
    • Erstmaliges Anlegen von mehrjährig nutzbaren Energiepflanzenplantagen (KUP, Durchwachsene Silphie)
    • Investitionen, die Nutzungspotentiale für Nebenprodukte eröffnen
  • Investitionen zur Verbesserung des Verbraucherschutzes
  • Investitionen zur Senkung des Energieverbrauchs in der Ernährungswirtschaft
  • Förderung mit zinsgünstigem Darlehen, mit dem 100 % der förderfähigen Investitionskosten finanzierbar sind

Förderberechtigte:

  • Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Laufzeit:

  • 30.06.2021

Kontakt:

Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe
Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe"
Leitfaden Förderung
Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen im Rahmen des BMEL-Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe
Förderportal des Bundes
easy-Online
Formularschrank des BMEL
Broschüre Förderung und Entlastung für Waldbesitzer
Broschüre Förderung und Entlastung für Waldbesitzer

Gärtnern ohne Torf - schütze das Klima!

Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe

Wissenschaftsjahr 2020 Bioökonomie

NawaRo für Kinder

Die nachwachsende Produktwelt